Attila Hildmann: Vegan for Fit

Quelle: Amazon
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Nach „Vegan for Fun“ erhielt auch das zweite Kochbuch von Attila Hildmann „Vegan for fit“ die begehrte Auszeichnung „Kochbuch des Jahres“. Auch wenn es sich nicht um ein spezielles glutenfreies Kochbuch handelt, so sind doch geschätzte 95 Prozent der enthaltenen Rezepte glutenfrei. Insgesamt hat mit das Buch so gut gefallen, dass ich es Euch hier einmal näher vorstellen möchte.

Wer ist Attila Hildmann?

Attila Hildmann, geboren 1981 in Berlin, wurde als Kind von deutschen Eltern adoptiert. Er wurde Veganer, nachdem sein Adoptiv-Vater 2000 einem Herzinfarkt erlag. Hildmann machte für den Tod seines Vaters dessen übermäßigen Fleischkonsum mit dem daraus folgenden hohen Cholesterinspiegel verantwortlich. Hildmann verzichtete zunächst auf Fleisch- und Fischprodukte und begann, Sport zu treiben. Nach einiger Zeit verzichtete Hildmann auch auf alle tierischen Produkte und schrieb sein erstes veganes Kochbuch.

Was bedeutet vegane Ernährung?

Veganer meiden alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Im Gegensatz zu Vegetariern essen sie also auch keine Eier, Honig oder Milchprodukte. Meist ist die vegane Lebensweise moralisch-ethisch und/oder ökologisch motiviert.

Bevor Ihr aber schon hier entnervt aufhört zu lesen: Für mich ist „Vegan for fit“ ein (zugegebenermaßen sehr geschätztes) Kochbuch unter vielen. Sprich, wann immer ich Lust habe, probiere ich eines der leckeren Rezepte aus. Und wenn ich mich der Appetit auf ein gutes Stück Fleisch überkommt, dann werde wo anders weiterhin fündig!

Das Buch

Ein Auszug aus der Beschreibung bei Amazon:

Für viele stressgeschädigte unserer „modernen“ Zivilisation ein Traum: Gesund Leben. Und dabei noch abnehmen. Ohne Verbote und Diäten, schlichtweg und einfach durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, vor allem der Ernährung. Müsste man mal ausprobieren! Nur wie? Attila Hildmann hat da ein Angebot: 30 Tage vegan leben, also ohne tierische Nahrungsmittel wie Fleisch oder Milch. 30 Tage, die er mit Rezepten und Lebensführungstipps von Sport bis Trinken begleitet. Ein 30-Tage-Test-„Challenge“, um sich vielleicht für den Rest des Lebens besser zu fühlen. Ist einen Versuch wert und vielleicht für eine Überraschung gut, oder?

Im Prinzip besteht das Buch aus drei Teilen:

  • einer Einführung in die Welt der veganen Ernährung
  • einem umfangreichen Rezeptteil sowie
  • Tipps zur Gewichtsreduzierung und zum Muskelaufbau

Für mich am interessantesten ist der Rezeptteil. Da einerseits Weißmehl, Zucker, Geschmacksverstärker und Co.  weggelassen und statt dessen viel frisches Obst und Gemüse sowie Nüsse, Quinoa, Amaranth verwendet werden, sind die meisten Rezepte von Natur aus glutenfrei.

Im Gegensatz zu vielen speziellen Kochbüchern für Zöliakiepatienten wird also nicht auf Biegen und Brechen versucht, mit speziellen glutenfreien Produkten konventionelle Rezepte nachzuahmen, sondern ein für viele von uns völlig neuer Ernährungsansatz verfolgt. Wie schon gesagt: Das Buch wendet sich nicht an Zöliakiebetroffene. Der glutenfreie Ansatz ergibt sich ganz von selbst.

Es handelt sich auch nicht um eine neue (Trend)Diät. Ganz im Gegenteil. Die Rezepte sind auf eine dauerhafte gesunde Ernährung ausgelegt, die sich auch in den Alltag integrieren lässt.

Einziges kleines Manko aus meiner Sicht sind die gefühlten zwei dutzend Abbildungen die Attila Hildmann selbst zeigen. Am besten noch sportlich mit nacktem Oberkörper. Hier hätte mir der vorher/nachher-Vergleich auf Seite 9 eigentlich ausgereicht.

Mein persönliches Fazit: Ein wunderbares Kochbuch, das ich jederzeit guten Gewissens empfehlen kann. Zum Abschluss noch ein Ausschnitt aus einer Rezension bei Amazon:

Der Preis des Buches ist natürlich auf den ersten Blick happig, aber jeden Cent wert. Wir geben soviel Geld für unnütze Dinge aus, da kann man ruhig mal in die eigene Gesundheit investieren. Unterm Strich ein gelungenes Werk mit tollen Fotos, vielen vielen Rezepten und Fitnesstipps, die wirklich für jeden machbar sind. Ein Schmuckstück im Regal und natürlich aufgeklappt neben der Arbeitsfläche! Ich denke, wir können von Herrn Hildmann noch viel erwarten!

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